Studie: Kundenkarten International

Der Juli 2001 war ein sehr denkwürdiger, erhellender Monat für die Deutschen. Denn am 26.07.2001 fuhr quasi ein Blitz der Erkenntnis in die Verbraucher – und fortan wurden sie von der Gesetzgebung und Rechtsprechung als mündige, selbstständig denkende Wesen angesehen. Kein Witz, denn bis zu diesem Tag war das Leitbild das eines unmündigen Verbrauchers, der zu schützen sei – vor allem vor Rabatten. Von 1933 bis 2001 galten daher das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung, die unter anderem Rabatte auf 3% des Warenwertes begrenzten.

Für deutsche Handles- und Markenartikelunternehmen stellten sich daher natürlich Fragen, wie sich die Promotion-Landschaft wohl verändern würde. Mir war klar: Insbesondere Kundenkarten würden plötzlich ihrer Fesseln beraubt und könnten völlig neu gestaltet werden. Daher suchten wire in internationals Team aus Freelancern, die in etwa einem Dutzend Ländern die jeweiligen Best Practices suchen und durchlechten sollten. Knapp 300 Seiten stark war das Ergebnis, als nach rund einem halben Jahr Arbeit die Studie „Kundenkarten International – Best Practices“ endlich fertig war.

Die Studie wurde einer der größten Erfolge meines damaligen Unternehmens „Loyalty Management & Communications“ und verkaufte sich mehrere Dutzend Male.